Bees4Paradise

Sie haben entschieden! Die Primarschule Sils im Domleschg gewann unseren Wettbewerb und damit ein 6000 Quadratmeter grosses Biodiversitätsparadies mit einem herzerwärmenden Video.

Biodiversitätsparadies auf 6000 Quadratmetern

Der Bau auf dem Gelände der Primarschule Sils im Domleschg hat begonnen! Es entsteht ein Biodiversitätsparadies auf 6000 Quadratmetern mit integriertem BeeParadise: Der wertvolle Lebensraum für über tausend verschiedene Tier- und Pflanzenarten ist begehbar, während ein Gemüsegarten, Beeren und Obstbäume für frischen Genuss sorgen.

Das schweizweit einzigartige Projekt entspricht der Biodiversitätsstrategie des Bundes sowie dem SRF-Projekt «Mission B» und wird vom Amt für Natur und Umwelt des Kantons Graubünden unterstützt.

Im Anschluss an die Bauarbeiten werden wir die Fläche zusammen mit den Schulkindern mit über hundert verschiedenen einheimischen Wildblumen bepflanzen.

1. Platz

Die Primarschule Sils erhielt die meisten Stimmen und bekommt das 600 Quadratmeter grosse Wildbienenparadies von uns.

2. Platz

Die Primarschule Schweikrüti Gattikon schaffte es auf den 2. Platz und gewinnt ein BeeHome Diversity 4er & BeeSnack .

3. Platz

Die Primarschule Saum Herisau schaffte es auf den 3. Platz und gewinnt ebenfalls ein BeeHome Diversity 4er & BeeSnack. 

Fragen & Antworten rund um die Wildbienen

Mauerbienen sind solitär lebende Wildbienen. Sie leben nicht in einem Volk und produzieren auch keinen Honig. Jedes Wildbienenweibchen versorgt jeweils den eigenen Nachwuchs mit einem Nahrungsvorrat aus Pollen und Nektar.
Sie erhalten mit der Startpopulation Kokons der Roten Mauerbiene (Osmia bicornis) sowie der Gehörnten Mauerbiene (Osmia cornuta). Falls Sie Ihr BeeHome gegen Ende des Frühlings bestellt haben, kann es sein, dass nur die Rote Mauerbiene mitgeschickt wird. Denn die Flugzeit dieser Art geht bis Ende Juni, während die Gehörnte Mauerbiene bis Mitte Mai aktiv ist. Beide Arten sind einheimisch und in Mitteleuropa weit verbreitet. Detaillierte Informationen über ihren Lebenszyklus finden Sie hier.
Alle unsere Mauerbienen kommen aus der Schweiz und wurden während mehrerer Jahre von uns und unseren Wildbienen-Patinnen und -Paten vermehrt.
Mauerbienen ernähren sich und ihre Nachkommen mit Pollen und Nektar. Sie sind in ihrem Sammelverhalten nicht sehr wählerisch. Trotzdem ist es sinnvoll, sie mit einer Auswahl an geeigneten Pflanzen zusätzlich zu unterstützen. Ausführliche Informationen zu vielen einheimischen Pflanzen, die mit ihrer farbenfrohen Blütenpracht als Pollen- und Nektarlieferanten fungieren, finden Sie hier.
Die Lebensdauer der Mauerbienen ist abhängig von den Wetterverhältnissen, wobei die Männchen der Mauerbiene nach dem Schlüpfen etwa 2−3 Wochen und die Weibchen etwa 4−7 Wochen leben.
Die Weibchen unserer Mauerbienen haben zwar einen kleinen Stachel, sie setzen diesen jedoch kaum je ein und er ist so weich, dass er praktisch nicht in unsere Haut dringen kann. Die Mauerbienen zeigen vor allem keinerlei aggressives Verhalten: Man müsste die Tiere regelrecht mit der Hand zerdrücken, um einen Stich zu riskieren. Ein Stich wäre aber kaum schmerzhaft und nicht mit Stichen von Honigbienen oder Wespen zu vergleichen.

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