Erschaffe eine
blühende Oase.

Die rund 600 Wildbienenarten in der Schweiz leisten viel für unser Ökosystem. Doch es braucht wenig, um die fleissigen Bestäuber zu unterstützen. Du kannst zum Beispiel auf deinem Balkon oder in deinem Garten heimische Wildblumen pflanzen und die Wildbienen so mit Nahrung versorgen.

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Tipps & Tricks für mehr Biodiversität

Neben der geeigneten Bepflanzung gibt es viele weitere Möglichkeiten, wie du unterschiedliche Wildbienenarten fördern kannst. Auch Nistplätze wie ein Wildbienen-Häuschen oder natürliche Strukturen wie Totholz, Trockenmauern oder offene Bodenflächen bieten den Tieren eine wertvolle Unterstützung. Wir stellen laufend neue Tipps zusammen, wie du den Wildbienen mit einfachen Mitteln helfen kannst.

Diese Pflanzen machen Wildbienen glücklich

Unsere Wildbienenparadiese

Wo wir bauen, erblüht die Biodiversität: In unseren Wildbienenparadiesen finden Wildbienen, Insekten und Reptilien ein ideales Zuhause.

Für unsere Wildbienenparadiese kombinieren wir fachkundig Wildblumen, Nistmaterial und Nisthilfen. Informationstafeln laden Besucherinnen und Besucher zum Entdecken ein, während das summende und blühende Leben in unseren Wildbienenparadiesen die Herzen aller erfreut.

Wildbienen, die vergessenen Bestäuber

Die meisten denken bei Bienen in erster Linie an Honig und damit an die seit Jahrhunderten domestizierte Honigbiene. Nebst der Honigbiene gibt es indes allein in der Schweiz noch über 600 andere Bienenarten, die keinen Honig produzieren. Diese unermüdlich arbeitenden Wildbienen sind für einen Grossteil der Bestäubung unserer Kulturpflanzen und Wildblumen verantwortlich.

Die Vielfalt der Wilbienen

Weltweit sind über 17000 verschiedene Wildbienenarten beschrieben worden – Tendenz steigend. Zum Vergleich: Die viel besser erforschten Säugetiere stellen gerade mal knapp 5500 Arten. In der Schweiz wurden 614 Wildbienenarten nachgewiesen, deren Zusammenleben und Nistverhalten sehr unterschiedlich ist. Es gibt dabei nicht die eine Wildbiene: Die kleinste Biene der Schweiz ist mit rund 3 Millimetern die Steppenbiene und die grösste ist mit fast 3,5 Zentimetern die Königin der Erdhummeln.

Gefährdung der Wildbienen

Aufgrund der Zersiedlung und der Intensivierung der Landwirtschaft finden Wildbienen immer weniger geeignete Flächen für die Aufzucht ihrer Nachkommen. Auch ihre Nahrungsquellen – einheimische Wildblumen – wurden in den letzten Jahren immer weniger: Nicht zuletzt deshalb ist heute bereits rund die Hälfte aller Wildbienenarten in der Schweiz vom Aussterben bedroht und steht auf den Roten Listen der gefährdeten Tierarten der Schweiz.

In unseren Tipps & Tricks zeigt dir unser Wildbienen-Flüsterer Yannick, wie du dich mit einfachen Mitteln für die Wildbienen engagieren kannst.

Wildblumen für Wildbienen

Auf den Blüten geeigneter Wildblumen finden Wildbienen Pollen und Nektar, die sie für die Ernährung ihres Nachwuchses brauchen. Wir bieten mit unserem BeeSnack Diversity eine Zusammenstellung der besten Wildblumen für Wildbienen – sie bringen frohe Farbtupfer auf den Balkon und wertvolle Nahrung für Wildbienen und weitere Insekten.

Portfolio

Aufrechter Ziest

Der Aufrechte Ziest (Stachys recta) bezaubert mit seinen zartweissen, eleganten Blüten von Juni bis Oktober. Er lockt die wunderschöne Garten-Wollbiene an und ist für viele spät fliegende Wildbienenarten sehr wertvoll.

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Heilziest

Der Heilziest (Stachys officinalis) wird seit Jahrhunderten als Heilpflanze verwendet und ist in jedem Kloster- und Apothekergarten anzutreffen. Seine strahlend violetten, hoch aufragenden Blüten sind eine wahre Augenweide.

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Hornklee

Der leuchtend gelbe Hornklee (Lotus corniculatus) ist ein absoluter Alleskönner: Er bietet so vielen Wildbienenarten die passende Nahrung wie kaum eine andere Wildpflanze. Deshalb sollte der Hornklee in jedem Garten und auf jedem Balkon ein Plätzchen finden.

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Färberkamille

Die goldgelbe Färberkamille (Anthemis tinctoria) ist eine alte Färberpflanze für Wolle und Leinen. Ihre Blüten strahlen in einem warmen, kräftigen Gelb – und erinnern bis in den Herbst an die Sommersonne.

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Resede

Die charmante Resede (Reseda lutea), auch Gelber Wau genannt, ist enorm wertvoll für viele Wildbienenarten. Denn ihre Blüten bestehen fast ausschliesslich aus Staublättern und produzieren enorme Pollenmengen.

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Ochsenauge

Das Ochsenauge (Buphthalmum salicifolium) sieht aus wie eine gelbe Margerite. Die unkomplizierte Wildpflanze ist vor allem für jene Wildbienenarten wichtig, die auf Astern spezialisiert sind. Denn das Ochsenauge mit seinen sonnengelben Blüten gehört zu den Asterngewächsen.

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Pfirsichblättrige Glockenblume

Mit ihren grossen, sternförmigen Blüten und den filigranen Blättern ist diese Glockenblumenart (Camplanula persicifolia) eine der elegantesten Wildpflanzen. Sie erfreut dein Auge mit einem zarten Violett und gedeiht speziell gut auf deinem Balkon.

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Rundblättrige Glockenblume

Die Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia) ist ein kleiner, feiner Alleskönner: Sie fühlt sich überall pudelwohl. Mit ihren zartblauen, kleinen Blüten wirkt sie anmutig und ist eine elegante Zierde für deinen Balkon oder deinen Garten.

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Natterkopf

Wenn du den Natterkopf (Echium vulgare) einmal in deinem eigenen Garten oder auf deiner Terrasse erlebt hast, möchtest du ihn nie mehr missen: Er veranstaltet von Mai bis Juli ein wahres Feuerwerk an Blau und Violett – und wird von der ersten bis zur letzten Blüte von diversen Wildbienen besucht. Ein absolutes Muss!

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Hufeisenklee

Der Hufeisenklee (Hippocrepis comosa) bildet ausladende Blüten-Teppiche, die bereits im Frühsommer in einem zarten Hellgelb erstrahlen. Seine unzähligen, kleinen Blüten werden oft von spezialisierten Wildbienen besucht.

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Wiesensalbei

Die Blüten des Wiesensalbeis (Salvia pratensis) bezaubern mit einem satten, intensiven Dunkelblau. Er produziert aussergewöhnlich viel Nektar und ist daher sowohl bei Wildbienen als auch bei Hummeln sehr beliebt.

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Tauben-Skabiose

Von Mai bis September bildet die Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) verspielt anmutende, hellviolette Blütenstände. Diese werden bei schönem Wetter fast ununterbrochen von vielen verschiedenen Wildbienenarten besucht.

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Rainfarn

Der Rainfarn (Tanacetum vulgare) mag sonnige Standorte, wo er bis zum Hochsommer hoch aufwachsen kann – um dann seine gelb leuchtenden, schirmförmigen Blütenstände auszubreiten. Er bietet vielen spät fliegenden Wildbienenarten noch reichlich Pollen und Nektar.

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Nesselblättrige Glockenblume

Die Nesselblättrige Glockenblume (Campanula trachelium) ist auch in lichten Laubwäldern anzutreffen. Ihre zartblauen und aussergewöhnlich langen Blüten bieten reichlich Pollen und Nektar von Juli bis September.

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Skabiosen-Flockenblume

Die Nesselblättrige Glockenblume (Campanula trachelium) ist auch in lichten Laubwäldern anzutreffen. Ihre zartblauen und aussergewöhnlich langen Blüten bieten reichlich Pollen und Nektar von Juli bis September.

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Blutweiderich

Die seltene Blutweiderich-Sägehornbiene (Lythrum salicaria) ist auf den Blutweiderich spezialisiert und sammelt Pollen fast ausschliesslich auf dieser Pflanzenart. Die Wildpflanze mit den knalligen, rosafarbenen Blüten mag es feucht – und blüht von Juni bis September.

Unsere aktuellen Wildbienen-Projekte

Unsere Vision ist eine blühende Zukunft mit Wildbienen: Deshalb engagieren wir uns vielfältig mit eigenen Wildbienen-Projekten und stellen unser Fachwissen als Projektpartner zur Verfügung. Mehr Informationen findest du hier.

Hol dir ein Stück Natur nach Hause

Alle unsere BeeHome können in der Stadt oder auf dem Land platziert werden: Die friedlichen Tiere fühlen sich überall wohl!

Fragen & Antworten rund um Ihr BeeHome

Sind Schnee und Temperaturen unter 0° C ein Problem für meine Mauerbienen?

Mauerbienen sind von Anfang März bis Ende Juni aktiv. Vor allem zu Beginn dieser Aktivitätszeit können frostige Nächte und verschneite Tage vorkommen. Die Mauerbienen sind allerdings bestens darauf vorbereitet und können mehrere Kältetage und frostige Nächte schlafend in ihren Niströhrchen ausharren. Dabei können ihnen auch Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt nichts anhaben.

Was passiert, wenn sich andere Wildbienenarten im BeeHome eingenistet haben?

Es kann vorkommen, dass sich in deinem BeeHome neben der Roten und der Gehörnten Mauerbiene weitere Wildbienenarten einnisten. Aufgrund der Bauweise der Nistverschlüsse erkennen wir diese Arten bei der professionellen Wildbienen-Pflege und lassen deren Niströhrchen ungeöffnet. Wenn du die Innenbox unmittelbar nach Erhalt wieder draussen im BeeHome montierst, können auch die fremden Nachkommen zum gegebenen Zeitpunkt schlüpfen.

Möchtest auch du eine Grünfläche von mindestens 50 Quadratmetern wildbienenfreundlich gestalten?

Gern erarbeiten wir ein Konzept und übernehmen die fachmännische Pflege deines individuellen Wildbienenparadieses. Mehr Infos hier

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